Druckluftpistole | Druckluft Dosierpistole

Bei einer Druckluft Dosierpistole wird der Vorschub des Kolbens zum Auspressen des Dichtstoffes durch Druckluft bewerkstelligt.

Eine Druckluftpistole hat gegenüber einer manuellen Dosierpistole den Vorteil, dass effizienter, schneller, mit größerem und gleichmäßgerem Output gearbeitet werden kann. Die Raupenstärke ist sehr gleichmäßig, man muss weniger nacharbeiten und erreicht dadurch eine bessere Qualität der Arbeit in kürzerer Zeit.

Durch die bessere Dosierung mit einstellbarem Druckregler ergibt sich außerdem ein schnelleres, ermüdungsfreieres Arbeiten. Deshalb sind Druckluftpistolen bei häufigerem Gebrauch und einem Druckluftanschluß wahre `Geldmaschinen´ für Handwerksbetriebe und die erhöhten Anschaffungskosten gegenüber Handpressen machen sich oft innerhalb weniger Tage bezahlt.
Bei Anwendungen mit langen Fugen kann der Druckluftschlauch hinderlich sein, hier empfehlen sich dann Akkupistolen. Ebenso natürlich überall, wo kein Kompressor zur Verfügung steht.

Druckluftpistolen können sowohl für die Verarbeitung von Kartuschen als auch für Folienbeutel verwendet werden. Inzwischen gibt es auch Kombi-Pistolen, bei denen sowohl Kartuschen als auch Beutel durch einen einfachen Wechsel weniger Bauteile im Rohr verarbeitet werden können. Sie stehen sowohl als normale Kombi-Pistolen als auch als Kompakt-Versionen zur Verfügung.

Andere Begriffe für Druckluft Dosierpistolen sind pneumatische Dosierpistole oder Druckluftpresse.

Hier eine Schnittzeichnung einer Druckluftpistole Kombi für Beutel und Kartusche ansehen